Mittelalter 2017/2
Heft 2017/2    2. Artikel

Burgfräulein, Prinzen, feuerspeiende Drachen ...und eine Grossmutter: Dem Schweizerischen Burgenverein zum Neunzigsten

von Daniel Gutscher

Feuerspeiende Drachen, zinnenbekrönte Mauern und unüberwindbare Zugbrücken bevölkern die Vorstellungswelt von Kindern. Und Prinzen und Burgfräulein haben wohl jedes Kinderherz irgendwann höher schlagen lassen. Aber auch für Erwachsene geniessen noch heute Burgruinen, die weithin sichtbaren Zeichen der einstigen Herrschaft, eine breite Akzeptanz wie kaum ein anderes Kulturgut.

In Gegensatz dazu haben Investitionen in die nachhaltige Sicherung und Überlieferung des «Kulturgutes Burgruine» nicht gerade Hochkonjunktur. Restaurierungen, aber auch Förderung von Wissen und Vermittlung kosten Geld. Und dafür hat die Politik weniger Verständnis als die heutigen Besitzerinnen und Besitzer. Diese sind zumeist die breite Öffentlichkeit, denn ein Grossteil dieser Zeugen des Mittelalters sind heute im Besitz von Genossenschaften, Gemeinden, Kantonen und Bund. .

«Nicht für jede Burgruine, nicht für jedes Schloss findet sich heute ein moderner Märchenprinz oder eine vermögende Märchenkönigin, die mit einem tiefen Griff in die Schatztruhe die dringend nötige Sanierung ermöglichen», brachte es der Schirmherr der Bernischen Burgen, Erziehungsdirektor Bernhard Pulver, auf den Punkt. .

Damit sind die Eckpunkte genannt, die uns wie unsere Väter und Grossväter motivierten, uns mit Verve für unser bauliches Erbe von Burgen und Ruinen, bzw. generell für die materielle Hinterlassenschaft des Mittelalters einzusetzen.

- Die Anfänge im spätromantischen Bildungsbürgertum
- Festigung im Turnier burgenromantischer Erneuerer und wissenschaftlicher Bewahrer
- Vom eigenen Tun zur Forschung
- Die Vermittlung rückt in den Mittelpunkt
- Hat der Verein eine Zukunft?

Gutscher, Daniel : Burgfräulein, Prinzen, feuerspeiende Drachen ...und eine Grossmutter: Dem Schweizerischen Burgenverein zum Neunzigsten
Mittelalter – Moyen AgeMedioevoTemp medieval, Zeitschrift des Schweizerischen Burgenvereins, 22. Jahrgang 2017, Heft 2, 57 - 60.

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