Mittelalter 2004/2
Heft 2004/2    1. Artikel

Die Sanierung der Burgruine Schenkenberg bei Thalheim

von Christoph Philipp Matt

Die Burgruine Schenkenberg bei Thalheim liegt im Aargauer Faltenjura. Sie ist die grösste und besterhaltene Burgruine des Kantons. Die Burg hat ihren Ursprung in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts und war bis in das Jahr 1720 bewohnt. Burg und Herrschaft Schenkenberg waren habsburgisches Lehen. Ab 1460 war die Burg bernischer Landvogteisitz.

Die Burgruine ist in den Jahren 1919, 1931, 1935, 1969/1970 und 2003 durch den aargauischen Heimatschutz restauriert und saniert worden. Im Zuge der Sanierung 2003 erfolgte eine umfassende Bauuntersuchung durch die Kantonsarchäologie Aargau. Mit Unterstützung von alten Unterlagen wie Fotografien, Restaurierungsberichten, Korrespondenzen etc. konnten trotz der zahlreichen vorangegangenen Restaurierungen bedeutende bauhistorische Erkenntnisse gewonnen werden.

Während ihrer langen Belegungszeit war die Burg beständig aus- und umgebaut worden. Eine kleine Burg mit Turm war im 13./14. Jahrhundert in eine Schildmauerburg umgewandelt worden. Hauptturm und Palas wurden mehrfach umgebaut. Es folgten Erweiterungen mit einer Unterburg und einer Terrasse mit Burggarten. Um 1500 erhielt die Anlage flankierende Rundtürme.

Matt, Christoph Philipp : Die Sanierung der Burgruine Schenkenberg bei Thalheim
Mittelalter – Moyen AgeMedioevoTemp medieval, Zeitschrift des Schweizerischen Burgenvereins, 9. Jahrgang 2004, Heft 2, .

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