Exkursionen 2017

Wenn der Burgenverein auf Exkursion geht, dann stehen meistens eine oder mehrere Burganlagen auf dem Programm. Vor Ort wird jeweils geführt durch die Fachleute der betreffenden Anlagen.

 
Donnerstag, 08. Juni und 15. Juni 2017

Die Herren von Landenberg - eine exemplarische Adelsgeschichte
mit: Peter Niederhäuser
  jeweils 19.30 - 21.00 Uhr
Vorlesung Volkshochschule Zürich 17S-0350-46-E
Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71, 8006 Zürich, KOL-G-204
Preis: Fr. 100.-
Anmeldung:
Volkshochschule Zürich AG, Bärengasse 22, 8001 Zürich
+41 44 205 84 84
info@vhszh.ch, www.vhszh.ch


Keine Adelsfamilie ist über Jahrhunderte hinweg so eng mit der Zürcher und Ostschweizer Geschichte verknüpft wie die Herren von Landenberg. Ausgehend von ihrer Herrschaft im Tösstal steigen sie zu führenden habsburgischen Adligen auf, um sich später mit Zürich zu arrangieren und in der Ferne ihr Glück zu versuchen. Welche Faktoren ermöglichen diese Erfolgsgeschichte, welche Zeugnisse hat jene hinterlassen?
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Samstag, 17. Juni 2017

Exkursion nach Frauenfeld
mit: Peter Niederhäuser
  Exkursion nach Frauenfeld
13.30 - 15.30 Uhr
Treffpunkt wird im Kurs angegeben


Im Tösstal beginnen die Landenberger als Vögte ihre Karriere, hier finden sich die Reste der drei Stammburgen. Später erwirbt die Familie Herrschaften vor allem im Thurgau. Für 150 Jahre ist das Schloss Frauenfeld einer der wichtigsten Sitze der Hohenlandenberger - bis zum Verkauf an die Eidgenossen 1534. Das Schloss und das historische Museum darin erinnern an die Familie.
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Samstag, 24. Juni 2017

Yverdon (deutsch)
mit: Valentine Chaudet, Guido Faccani, Daniel de Raemy
  Treffpunkt:
9.30 am Bahnhof von Yverdon
Programm:
Vormittag: Besuch von Schloss St-Christophe- sur-Champvent
Mittagessen in Grandson, Café de Commerce
Nachmittag: Besuch der Kirche Saint-Jean-Baptiste von Grandson und der Herrschaft La Lance (ehemalige Kartause).
Ende der Veranstaltung: 17.30 h in Yverdon
Kosten: 110.- für Führung, Mittagessen mit Getränken und Busfahrt; Anreise auf eigene Kosten.

Anmeldung bis Montag, 19. Juni 2017 mit dem Anmeldetalon an die Geschäftsstelle des Schweizerischen Burgenvereins, Blochmonterstr. 22, CH-4054 Basel Tel: 061 / 361 24 44,
E-Mail an info@burgenverein.ch


Der Waadtländer Jurafuss hatte im Mittelalter eine hohe strategische Bedeutung. Die Herrschaftsfamilie von Grandson, die seit dem 11. Jh. zu den mächtigsten Familien in der Pays de Vaud zählte, setzte Zeichen ihrer Macht in die Landschaft. Neben den eindrücklichen Burgen - namentlich Grandson und Champvent - gründeten sie auch mehrere kirchliche Institutionen, darunter die Kirche von Grandson und die Kartause La Lance. Lange konnten die Herren von Grandson ihre Selbstständigkeit bewahren, bis sie schliesslich doch im 1. Viertel des 13. Jh. Ministerialen des Fürstenhauses von Savoyen wurden. Nach der Eroberung der Waadt (ab 1536) durch Bern, setzte das Berner Patriziat neue Zeichen der Macht in die Landschaft: Herrschaftshäuser (Campagne) und Schlösser.

Die Exkursion beginnt mit dem Besuch von Saint-Christoph-sur-Champvent. Das heutige Schloss, ein hervorragendes Beispiel des Carré savoyard (Viereckgrundriss), stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jh. Im Vorburgbereich stand einst ein Dorf, heute verschwunden, das noch im 15. Jh. erwähnt war. 1542 wurde das Schloss durch den Berner Jost von Diesbach neu eingerichtet, danach im 4. Viertel des 17. Jh. erweitert und verschönert. Die aktuellen Besitzer des Schlosses öffnen ausnahmsweise die Türen für den Besuch und zeigen ein Schloss, in dem die komfortablen Neuerungen des 20. Jh. (Wasser, Elektrisch) noch nicht Einzug gehalten haben.

Am Nachmittag steht der Besuch der Kirche Saint-Jean-Baptiste von Grandson auf dem Programm, eine der schönsten romanischen Bauten der Region. Die Restaurierung (2000-2006) ermöglichten, die Baugeschichte neu darzustellen. Das Gebäude ist das Ergebnis von zahlreichen Bauetappen, die auch die ersten Sanierungsarbeiten des 19. Jh. umfassen. Die jüngste romanische Bauphase ist demnach eine Filialgründung der Abtei La-Chaise-Dieu in der Auvergne.

In La Lance gründete Otto I. von Grandson 1317 eine Kartause. Hier können wir die Reste der Klosters besichtigen, das nach der Reformation in eine Campagne umgewandelt wurde. Der Rundgang umfasst den Besuch des Klosters, noch vollständig erhalten, die Grundmauern der ehemaligen Kirche sowie die neoklassische Bibliothek.

Die Exkursion wird in französisch geführt mit deutschen Zusammenfassungen



  Samede le 24. juin 2017
Yverdon - Retrospective d'exception en terres vaudoises
mit: Valentine Chaudet, Guido Faccani, Daniel de Raemy
  Programme: Matin: Visite du Château de St-Christophe- sur-Champvent
Pause-déjeuner: Grandson, Café de Commerce
Après-midi: Visite de l'église Saint-Jean-Baptiste de Grandson et du domaine de La Lance (ancienne chartreuse).

Rendez-vous : 9.30 h Gare d'Yverdon.
Retour : 17.30 h (Yverdon).
prix : Fr. 110.- (y compris bus, déjeuner et guides).
Anmeldung bis Montag, 19. Juni 2017 mit dem Anmeldetalon an die Geschäftsstelle des Schweizerischen Burgenvereins, Blochmonterstr. 22, CH-4054 Basel Tel: 061 / 361 24 44,
E-Mail an info@burgenverein.ch


Le pied du Jura vaudois occupe une position stratégique importante au Moyen Âge. La famille seigneuriale des Grandson, qui est dès le XIe siècle une des plus puissantes du Pays de Vaud, marque de son empreinte le paysage. Outre les imposantes fortifications qu'elle fait édifier  les châteaux de Grandson et de Champvent en sont les meilleurs témoins  elle fonde et dote plusieurs institutions religieuses, dont l'église Saint-Jean-Baptiste de Grandson et la chartreuse de La Lance. Ces seigneurs garderont longtemps leur autonomie, puisque ce n'est que tardivement, dans le 1er quart du XIVe siècle, qu'ils deviennent les vassaux de la Maison de Savoie. A ce moment, celle-ci exerce déjà son emprise sur le Pays de Vaud, « conquis » progressivement au cours du XIIIe siècle. Après la Réforme, la région devient un lieu prisé du patriciat bernois qui y implante nombre de domaines de campagne.

Nous commencerons la journée par le site de Saint-Christophe-sur-Champvent. Un village, aujourd'hui disparu, y est encore mentionné au XVe siècle. Les propriétaires nous ouvriront exceptionnellement les portes de leur domaine. Le « château » est construit dès 1542 par le Bernois Jost de Diesbach, puis embelli par de nombreux aménagements dans le 4e quart du XVIIe siècle. Cet édifice n'a reçu aucun des aménagements de confort caractéristiques du XXe siècle (électricité-eau). La visite permettra d'entrevoir les problématiques liées à sa transformation.

L'après-midi nous nous rendrons à l'église Saint-Jean-Baptiste de Grandson, une des plus belles constructions romanes de la région. Les travaux de restauration effectués entre 2000 et 2006 ont donné lieu à toute une campagne de documentation et d'études qui ont permis d'en renouveler la connaissance. L'édifice est le résultat de plusieurs étapes de travaux auxquelles il faut ajouter les transformations liées à la restauration du XIXe siècle. La phase romane la plus récente - et la plus notoire - du monument actuel correspond à la fondation d'un prieuré dépendant de l'abbaye de La Chaise-Dieu en Auvergne, prieuré disparu en 1554.

Nous rejoindrons ensuite le site de La Lance où Othon 1er, le plus célèbre des seigneurs de Grandson, fonde une chartreuse en 1317. Là encore, grâce aux propriétaires actuels, nous aurons la possibilité d'admirer les vestiges de ce couvent qui devient, après la Réforme, un domaine de campagne. Le tour comprendra la visite du cloître, intégralement conservé, des parties basses de l'ancienne église, ainsi que de la bibliothèque néoclassique aménagée au-dessus.

Tour guidé en français par Valentine Chaudet, Guido Faccani (Grandson, en allemand) et Daniel de Raemy (La Lance).


  Sonntag, 25. Juni 2017
Vernissage SBKAM 43/2016 Burgruine Kastelen
  Vernissage des 43. Jahresbandes 2016 des Schweizerischer Burgenverein: Burgruine Kastelen
Burg Kastelen bei Alberswil LU
11 Uhr
Der Chastelenweg ist ab dem Dorf Alberswil und dem Museum Burgrain mit braunen Wegweisern und Informationstafeln auf Betonsockeln ausgeschildert. In rund 30 Minuten erreicht man die Burgruine.




  Mittwoch, 5. Juli bis Freitag, 18. August 2017
Domleschger Burgentage 2017
mit: Pro Castellis
  Pro Castellis bietet in dieser Zeit sieben Veranstaltungen an:
1) 12. August. 2017: Drittes Schweizer Burgensymposium in Chur.
2) 28.-31. Juli 2017: Leben auf einer richtigen Burg - Burgentage für Familien auf Burg Ehrenfels.
3) 17./19./21. Juli 2017: Von Schloss zu Schloss - Geführte Tageswanderungen zu Burgen im Domleschg.
4) 5. Juli - 2. August 2017: Crash-Kurs Burgenkunde. An für Mittwochabenden je eine Lektion Burgenkunde auf fünf Burgen.
5) Sichern von Burgruinen, Fachkurs für Spezialisten.
6) 5. August 2017: Musik in alten Mauern in der Kirche Tomils.
7) Burgschenke auf Burg Oberjuvalt ist jedes Wochenende in dieser Zeit geöffnet.


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Sonntag, 16. Juli bis Freitag, 21. Juli 2017

Auf den Spuren der Reformation
mit: Peter Niederhäuser, Historiker
  Reiseleitung / Auskünfte / Anmeldung bis spätestens 28. Mai 2017, Teilnehmerzahl beschränkt: Peter Niederhäuser, Brauerstr. 36, 8400 Winterthur,
E-Mail an p.niederhaeuser@sunrise.ch
Kosten: CHF 1000.- (EZ-Zuschlag 120.-);
zusätzliche Kosten für die Bahnfahrt ca. CHF 80.-


Eine Reise des Schweizerischen Burgenvereins und der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich

Deutschland feiert - Das Jahr 2017 ist im Zeichen von Luther, der mit seinem Thesenanschlag in Wittenberg 1517 die Reformation einleitete. Hinter Luther standen Herrscher wie Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen, die ihre schützende Hand über einen Mönch hielten, der um sein Leben fürchten musste. Als Fürstendiener predigte Luther später für die Niederschlagung des Bauernkrieges und für die Ausschaltung von radikaleren Reformatoren wie Thomas Müntzer. Eine keineswegs eindeutige, aber oft blutige Spur zieht sich durch Thüringen, das zwischen dem neuen und dem alten Glauben hin- und hergerissen war. Wir entdecken auf unserer Reise bekannte und unbekannte Orte der Reformationsgeschichte und geniessen eine idyllische Landschaft im Herzen Deutschlands.

Sonntag, 16. Juli
Fahrt mit dem Zug nach Fulda. Transfer mit dem Bus nach Schmalkalden, einer gut erhaltenen Residenzstadt der Landgrafen von Hessen, die 1530 dem protestantischen Schutzbündnis ihren Namen gab. Besichtigung des Renaissance-Schlosses. Übernachtung in Erfurt.

Montag, 17. Juli
Besichtigung der mittelalterlichen Altstadt von Erfurt; Sonderführungen im jüdischen Viertel sowie im Augustinerkloster, in das Luther 1505 als Mönch eintrat. Übernachtung in Erfurt.

Dienstag, 18. Juli
Fahrt in die «Goldene Aue» mit Besuch des Reformationsrundbildes in Bad Frankenhausen, des Kyffhäusers und der fürstlichen Schlossanlage in Sondershausen. Übernachtung in Erfurt.

Mittwoch, 19. Juli
Besichtigung der Wartburg mit der Sonderausstellung «Luther und die Deutschen»; Rundgang durch die Residenzstadt Eisenach; evtl. Halt in Gotha mit dem Fürstenschloss. Übernachtung in Erfurt.

Donnerstag, 20. Juli
Fahrt durch den Thüringerwald nach Paulinzella, der eindrücklichen Ruine einer ehemaligen Hirsauer Abtei. Besuch des deutschen Burgenmuseums auf Schloss Heldburg mit einer Ausstellung über «Luther und seine Burgen». Weiterfahrt nach Coburg: Stadtrundgang und Übernachtung.

Freitag, 21. Juli
Besichtigung der bayrischen Landesausstellung «Ritter, Bauern, Lutheraner» in der Veste hoch über Coburg, wo sich Luther 1530 aufhielt. Transfer nach Fulda und Rückfahrt mit der Bahn in die Schweiz.


  Samstag, 12. August 2017
Höhlenburgen, Ruinen und Schlösser am jungen Rhein
mit: Hans Ruthishauser, Thomas Bitterli, Josmar Lenger, Felix Nöthiger
  Vorträge und Exkursion
Dr. phil Hans Rutishauser, Trin
«Kirche und Burg  das Herz des Mittelalters und seine Faust»

Lic. phil. Thomas Bitterli, SBV
Die fünf Höhlenburgen Graubündens

Josmar Lengler, Restaurator, Chur
Die Wappenzeichnungen der Höhlenburg Fracstein

Felix Nöthiger, Zillis
Die Rettung des schiefen Turms von Zizers

Kosten: Die Teilnahmegebühr von CHF 85. wird vor Tagungsbeginn erhoben und beinhaltet die Tagungsgebühr mit Fachreferaten und Führungen, Begrüssungskaffee mit Gipfeli, ein rustikales Mittagessen mit einheimischen Spezialitäten und Domleschger Wein, den Schlussapéro auf Friedau und die Bustransporte der Burgenfahrt am Nachmittag.
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, Reservation nach Eingang der Anmeldung. Anlass für Erwachsene. Teilnahme nur mit namentlicher Reservation möglich.
Tagungsbeginn in der Aula der Kantonsschule Chur, Arosastrasse 2.

Anmeldung:
VIAMALA TOURISMUS, 7430 Thusis · Tel. 081 650 90 30 · info@viamala.ch
PRO CASTELLIS, 7432 Zillis, pro-castellis@bluewin.ch, www.pro-castellis.ch


Auf engstem Raum drängen sich im Churer Rheintal Schlösser und Burgruinen. Darunter finden wir gleich drei Anlagen der seltenen Höhlenburgen. Das Symposium zeigt die ganze Breite mittelalterlicher Wehrbauten zwischen den Mündungen von Plessur und Landquart in den jungen Rhein: Das Schloss des Bischofs, das Carré Savoyard des Schlosses Marschlins, den mächtigen Palas von Neuburg und den nun gesicherten «schiefen Turm» von Friedau. Vier Referenten aus den Bereichen der Kunstgeschichte, der Burgenforschung, der musealen Konservation und der Burgenerhaltung führen den Tag mit Kurzreferaten ein, darauf folgen die Führungen im Bereiche des bischöflichen Hofes. Am Nachmittag Burgenfahrt im Churer Rheintal: Neuburg, Schloss Marschlins, Schlussapéro auf Friedau.
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